Daskyleion (Tyaiy Drayahya) achaemenidische Satrapensitzt in Hellespontine Phrygia

Makaleler > Tam Makale · 2003

Yazarlar: Bakır, T.

DergiPark (Istanbul University), Uluslararası, 2003

Özet

Zusammenfassung Daskyleion (Tyaiy Drayahya) achaemenidische Satrapensitzt in Hellespontine Phrygia Seit den Forschungen von Kurt Bittel im Jahre 1952 ist der Hisartepe im Nordwesten von Dorf Ergili bei Bandırma und am südöstlichen Ufer des Vogelsees (heutiger Kus Gölü-antiker Daskylitische See oder Aphnitis Limne) als Daskyleion zur archäologischen Literatur eingetreten.Nach Bittel's Entdeckung hat Ekrem Akurgal in demselben Jahr in Daskyleion die Ausgrabungen begonnen.Im Jahre 1988 wurden hier die Ausgrabungen wieder übernommen.Verzeichnisse der Satrapien, wie man sie seit Herodotos nennt, sind mehrfach erhalten.Es wurde für Daskyleion als "Satrapie in Klein-Phrygien", "Satrapie in Propontis" in den griechischen und lateinischen Quellen aber auch als "Tyaiy Drayahya" (die Völker am Meere leben) den altpersischen Name, der wie auf dem großen Inschrift des Dareios neben dem Relief am Felsen von Behistun in Persien geschrieben ist, erwähnt.Phryger in Daskyleion Die antiken Autoren haben den Namen hellespontisches Phrygien für dieses Gebiet verwendet.Nach Strabon haben hier Phryger gelebt.Allerdings fanden sich bis zum Jahr 1990 dafür keine epigraphischen oder archäologischen Zeugnisse.Erstmals 1990 und danach noch zahlreiche Male kamen epigraphische und archäologische Funde der Phryger in Daskyleion zutage, sodass für die Bezeichnung des Gebietes als hellespontinisches Phrygien erstmals gesicherte wissenschaftliche Beweise vorliegen.Bis zu den Funden im Jahr 1990 aus Daskyleion glaubte man, dass das Siedlungsgebiet der Phryger im Westen bis zur Grenzlinie Kütahya -Eskişehir reichte, da sich im Norden und Nordwesten dieser Linie keine phrygischen Funde und Inschriften fanden.Durch die Funde aus Daskyleion ist einerseits belegt, dass auch Phryger in diesem Gebiet siedelten, andererseits hat sich dadurch die Geschichte und Geographie Anatoliens geändert.Durch Inschriften, Keramik mit Graffito und Funde, die zum Kybelekult gehören, ist bewiesen, dass die Achaemeniden seit der Gründung der Satrapie bis zuletzt mit den Phrygern gemeinsam in Daskyleion lebten.Die Phryger hatten hier ein großes Gebäude errichtet.Das Fundament und gebrannte Lehmziegel-Wände erweisen noch keinen erkennbaren Plan.Auffällige Kleinfunden von einer Grube, wie Würfel aus Ton, eine phrygische, graue zeremonielle Öllampe, mehrere Omphalos-Schalen und Hörner von den Terrakottafiguren als Weihgeschenke, die dicht zu dem Fundament dieses Gebäude ihren Platz nimmt, zählen als inhaltlich zusammengehörige Fundkomplexe und erklären gleichzeitig was diese Grube und das Gebäude waren.Sie sind zusammen nicht anderes als Atributen einer bestimmten Kult und zwar die der Mutter-Göttin der Phryger, Kybele.Aus diesem Grund wurde die Grube, in dem solche kultische Geräte gefunden worden sind, als Bothros und das Gebäude als ein Tempel für Kybele genannt.So besitzt man in Daskyleion ein Kybele Heiligtum vom späten 8. Jh. v. Chr.Zu diesem Heiligtum gehört auch ein präzis aufgebauter Opferkanal.Ein goldener Schmuck wurde zufällig am Beginn des Kanals gefunden.Als man zu diesem Ergebnis kam, ist in dem nächsten Jahr ein neuer Fund in der Nähe vom Fundament des Tempels ans Tageslicht gekommen, dass die Personifikation des Tempels diesmal gründlich erklärt hatte.Er ist ein aus Kalkstein modelliertes und seine Architekturteile mit roter Farbe bemaltes Tempel-Modelle mit lunualförmigen oder hornartigen Akroteren.Da, solche in der Form ausgebildete Akrotere für Kybele-Kult in Kleinasien schon bekannt sind, besteht dann keine Zweifel über die Identität des Gebäudes.Die mit roter Farbe bemalten zwei Säulen mit Kapitellen weisen einen "Templum in-antis" hin.Diese Tempel-Modelle wurde bei einer Schicht zusammen mit der in die Mitte des 7. Jhs.datierbaren Keramik gefunden.

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