Genetic variability of residual feed consumption (RFC) and its relationships with some production traits and fear response in Japanese quail hens (Coturnix coturnix japonica)
Makaleler > Tam Makale · 2004
Yazarlar: Özge Altan, İ. Oğuz, YAVUZ AKBAŞ, M. Akşit
European Poultry Science, Uluslararası, 2004, cilt 68, ss 223-229
DOI: 10.1016/s0003-9098(25)00050-5
Özet
The present study was conducted to estimate genetic parameters of residual feed consumption (RFC) and some other feed consumption traits (feed intake, feed efficiency and feed conversion) and to investigate the phenotypic and genetic correlations between RFC and feed traits, egg production traits and fear response in Japanese quail (Coturnix coturnix japonica). Moderate to high heritabilities were estimated for RFC between 10–14 week of age, ranging from 0.12 to 0.52. Heritability estimates for RFC had a tendency to decrease with age. The phenotypic and genetic correlations between RFC and egg production traits were generally low. Rather high genetic correlations between RFC and duration of tonic immobility TI (0.37) and number of inductions (-0.33) were estimated. Genetic correlations between feed traits and tonic immobility responses imply that quail hens utilizing feed more efficiently and consuming less feed may be less fearful and less susceptible to stress. Based on the results of present study, it can be concluded that RFC can be used as a selection criteria to improve efficiency of feed utilization without significant negative changes in egg production and egg quality traits and with a decrease in susceptibility to stress. Genetische Variation der Restfutteraufnahme (RFC) bei japanischen Wachtelhennen (Coturnix coturnix japonica) und Beziehungen zu einigen Produktionsmerkmalen sowie zur Furchtreaktion Die vorliegende Studie wurde durchgeführt mit dem Ziel, genetische Parameter der Restfutteraufnahme (RFC) und einiger Kenndaten der Futteraufnahme (Futteraufnahme, Futtereffizienz, Futterverwertung) sowie die Korrelationen zwischen RFC und Kennwerten der Futteraufnahme, einigen Produktionsmerkmalen und der Furchtreaktion bei japanischen Wachtelhennen (Coturnix coturnix japonica) zu schätzen. Moderate bis hohe Heritabilitäten mit einer Streuung von 0,12 bis 0,52 wurden für die Restfutteraufnahme zwischen der 10. und 14. Lebenswoche geschätzt. Mit zunehmendem Alter der Hennen nahmen die Heritabilitätsschätzwerte für RFC tendenziell ab. Die geschätzten phänotypischen und genetischen Korrelationen zwischen RFC und Legeleistungsparametern waren generell gering. Dagegen wurden relativ hohe genetische Korrelationen zwischen RFC und der Dauer der tonischen Immobilität (TI; 0,37) sowie der Anzahl der Induktionen der TI (-0,33) geschätzt. Die genetischen Korrelationen zwischen den Kennwerten der Futteraufnahme und der tonischen Immobilität deuten darauf hin, dass Hennen, die weniger Futter aufnehmen und dieses besser umsetzen, weniger furchtvoll und weniger stressanfällig sind. Basierend auf den Ergebnissen der Untersuchung kann daher der Schluss gezogen werden, dass RFC bei der japanischen Wachtel als ein Selektionskriterium zur Verbesserung der Futterverwertung verwendet werden kann, ohne signifikante negative Auswirkungen auf die Legeleistung, bei gleichzeitiger Verminderung der Stressanfälligkeit.