LEXIKOLOGISCHE ANALYSE DES BIOGRAPHISCH GEPRÄGTEN BENENNUNGSMUSTERS IN HERTA MÜLLERS NOBELVORLESUNG „JEDES WORT WEISS ETWAS VOM TEUFELSKREIS“

Makaleler > Tam Makale · 2025

Yazarlar: Kadir ALBAYRAK

Mezopotamya Disiplinlerarası Çalışmalar Dergisi, Uluslararası, 2025, cilt 5(2), ss 122-131

DOI: 10.29228/mjis.88914

Özet

Zusammenfassung Literatur und Sprache stehen in einem wechselseitigen Einflussverhältnis.Literatur bringt neue Ausdrucksweisen bzw.Stilmittel hervor und sprachliche Struktur eines literarischen Textes trägt zu seinen ästhetischen Dimensionen bei.Diese zwei Begriffe werden aber nicht nur gegenseitig, sondern auch durch Lebenserfahrungen geprägt.Eines der besten Beispiele hierfür findet sich bei der Nobelpreisgekrönten rumäniendeutschen Schriftstellerin Herta Müller.Ihre herkunftsbezogenen Lebenserfahrungen beeinflussen sowohl die Themen ihrer Werke als auch ihre Sprache.Diese Wirkung erwähnt sie in ihrer Nobelvorlesung "Jedes Wort weiß etwas vom Teufelskreis".Ziel ist es in dieser Arbeit, das Benennungsmuster in dieser Vorlesung aus der lexikologischen Perspektive zu analysieren.Mit diesem Ziel werden die onomasiologische bzw.die semasiologische Konzeptualisierung vonWörtern, die von ihr in der Vorlesung betont werden, untersucht.Daraus ergibt sich, dass für Müller die Wörter "Taschentuch", "Taschentuchschublade" und "Batista" eine semasiologische Konzeptualisierung, die Wörter "colaborez", "Treppenwangen", "Treppenaugen", "Trän", "Worthunger", "Milchdistel", "Stachelrippe" und "Nadelhals" eine onomasiologische Konzeptualisierung aufweisen.

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