Comparison of different variance component estimation methods for genetic parameters of clutch pattern in laying hens
Makaleler > Tam Makale · 2002
Yazarlar: YAVUZ AKBAŞ, Yakut Ünver, İ. Oğuz, Özge Altan
European Poultry Science, Uluslararası, 2002, cilt 66, ss 232-236
DOI: 10.1016/s0003-9098(25)00139-0
Özet
A study was carried out to examine the differences between variance component estimation methods for clutch traits in laying hens. Data were obtained from a commercial flock in Turkey. Totally 1,980 hens from 43 sires and approximately 8 dams per sire were used. Eggs were collected daily and individually. Egg numbers until 40th week of age, clutch number, clutch size and number of pause days between clutches, age at sexual maturity and body weight at sexual maturity were considered. The laying period consisted of 15 numbers of clutches with lengths of clutches of 7.41 days and between clutch days of 1.13. Heritabilities for considered traits were estimated based on sire, dam and sire + dam components from ML, REML and MIVQUE0. Variance component estimates from ML, REML and MIVQUE0 were similar. Heritability estimates for number of clutches, clutch size and number of pause days were 0.37, 0.22 and 0.08, respectively, based on sire + dam components of variance from REML. The levels of heritabilities for clutch traits were low to moderate. Some differences were obtained for heritability estimates based on sire, dam or sire + dam components. Genetic correlations were greater than phenotypic ones. CS, EN and CN were highly correlated traits. Selection for clutch pattern as smaller CN with greater CS but an extended period between clutches (greater DELAY) will increase substantially EN. High heritability of CN and CS propose that these traits may be used in the selection index of laying bens because those traits are also highly correlated with EN. Vergleich verschiedener Methoden zur Schätzung von Varianzkomponenten für Parameter der Legeserie bei Legehennen Das vorliegende Experiment wurde ausgeführt, um Unterschiede in der Aussagekraft von verschiedenen Methoden zur Schätzung von Varianzkomponenten für Parameter der Legeserie bei Legehennen zur ermitteln und zu vergleichen. Die Daten wurden von einer kommerziellen Zuchtherde in der Türkei gewonnen. Insgesamt standen 1980 Legehennen von 43 Hähnen und etwa 8 Hennen je Hahn zur Verfügung. Die Eier wurden täglich und individuell gesammelt. Als Merkmale wurden erfasst: Eizahl bis zur 40. Lebenswoche, Anzahl an Legeserien, Größe der Legeserien, Größe der Legepausen, Alter bei Legebeginn und Körpermasse bei Legebeginn. Die Legeperiode untergliederte sich im Durchschnitt in 15 Legeserien. Die Größe der Legeserie lag bei 7,41 Tagen und die Größe der Pause betrug 1,13 Tage. Die Heritabilitäten für die untersuchten Merkmale wurden anhand von Vater-, Mutter- und Vater + Mutter-Varianzkomponenten mittels ML, REML und MIVQUE0 geschätzt. Die Varianzkomponenten aus den Schätzverfahren ML, REML und MIVQUE0 waren gleich. Die Heritabilitätsschätzwerte, basierend auf Vater + Mutter-Komponenten aus REML, betrugen für die Anzahl der Legeserien 0,37, für die Größe der Legeserien 0,22 und für die Größe der Legepausen 0,08. Insgesamt lagen die Heritabilitäten für die Merkmale der Legeserie in einem niedrigen bis mittleren Bereich. Die Heritabilitätsschätzwerte basierend auf Vater-, Mutter- oder Vater + Mutter-Komponenten unterschieden sich zum Teil. Die genetischen Korrelationen waren generell größer als die phänotypischen. Hierbei lagen lange Korrelationen zwischen den Merkmalen CS, EN und CN vor. Die Selektion auf eine geringere Anzahl an Legeserien bei gleichzeitiger Zunahme der Größe der Legeserien und der Dauer der Legepausen wird dennoch die Eizahl deutlich erhöhen. Die hohen Heritabilitäten für die Anzahl und die Größe der Legeserien indizieren die Verwendung dieser Merkmale in Zuchtprogrammen für Legehennen, da diese Merkmale auch eng mit der Eizahl korreliert sind.